Die Vogeleier auf dem Boden formten die Geschichte in meinem Kopf, wie Dinosaurier hier wandelten.

Erinnerte mich an den Schrecken der Geister auf dem Dachboden, die Streits meiner Eltern, den Rollstuhl im Kindergarten, das Unaussprechliche davor, danach, dazwischen.
„Mein Nachbar Totoro“ weckt viel in mir. Ein Film, so pur, wie es die Kindheit war – mit all ihren Wundern und Schrecken, Wunden und Strecken.
Es bleiben Fragmente einer Zeit, die ich vermisse, nicht vermisse, ganz und gar nicht vermisse.
Diesen Film aber, und das ist ein Konzept, das ich nicht verstehe: ich vermisse diesen Film in der Sekunde, in der er endet.
Menschen, die fehlen mir, ja, aber Filme, Filme, nach denen ich Sehnsucht habe, weil sie mir etwas zeigen, was ich hatte oder vielleicht doch nie hatte?

„Mein Nachbar Totoro“ zeigt unbeschwerte Freude und die Kraft der Vorstellung, dass alles öglich ist – eben auch Totoro an der Bushaltestelle mit einem Blatt auf dem Kopf.
Ein perfekter Film.